derKraumpn
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„Krampen“ (vom mittelhochdeutschen „krampe“=„Spitzhaue zur Bodenbearbeitung“)
- 2
(techn.)„Spitzhacke“ (schweres Handwerkszeug mit einem langen Stiel und einem quer montierten, meist beidseitig zugespitzten Eisenkopf, das zum Aufbrechen harter Böden, Steine oder Eis verwendet wird), auch „Spitzhaue“, „Pickel“
- 3
(scherzhaft für)„herabgeschundenes Zugtier“, altes Pferd“, „lahmer Ackergaul“, „Altross“, Ihaha
- 4
(fig., in Bezug auf das weibliche Geschlecht)„böse gehässige und unattraktive Frau“, „Stinkstiefel“, „Vogelscheuche“, Uhu, → Schiachpeachtn, Schabrackn, Umurken
- 5
(allg.)„ausgedientes Ding“, „ausrangiertes Stück“, „altes Klump“ (jedweder Gegenstand im Zustand des Verfalls oder der Verformung wie z.B. „verkrümmter Baum“, „fahruntüchtiges Auto“, „stumpfes verformtes Messer“, etc.)
„Kraumpn, öölendicha, moogsd ned auzaan?“
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- die SchiachpeachtnSchirchperchte
- Dea Kraumpn hod a Gsichd, do schbringd da Hund freiwüllich in Zwinga!Der Krampen hat ein G’sicht, da springt der Hund freiwillig in den Zwinger!
- Kraumpn, öölendicha, moogsd ned auzaan?Krampen, elendiger, magst nicht anziehen?
- Mit dem oidn Kraumpn locksd kaan mea hintan Oofn viare!Mit diesem alten Krampen lockst du keinen mehr hinterm Offen nach vor!
- Dea schwingd sein Kraumpn, ois däda an Tunnöö noch Australien groom!Der schwingt seinen Krampen, als täte er einen Tunnel nach Australien graben!
- das TamtamTamtam