kakanisch
Aussprache folgt
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(wörtlich)„wie im Land Kakanien“ (lautmalerisch nach der K.u.K. Monarchie „k[a]K[a]nisch“ benannt, abgeleitet von „Kakanien“, einem vom Wiener Literaten Robert Musil in seinem Roman „Der Mann ohne Eigenschaften“ [1930–1943] erdachten“Fantasieland“, das für einen bürokratisch überladenen, erstarrten, selbstzufriedenen, aber kulturell reichen Staat steht, der zwischen Moderne und Vergangenheit taumelt und letztlich unfähig ist, sich zu reformieren - scherzhaft als Metapher für „die österreichisch-ungarische Monarchie der Habsburger zwischen 1867 und 1918“, „die K.u-K“.-Monarchie)
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(hist., scherzhaft für)„beamtenhaft grotesk“, „autoritär-bürokratisch“, „nostalgisch und traditionsverhaftet“, „rückwärtsgewandt“, „hofstaatlich“, „dekadent“, „weltfremd“
„In da kakanischn Wööd zöön Titl mea ois ollas aundare - des Aumt is heilig, Hian brauchsd dafia kaans!“
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- In da kakanischn Wööd zöön Titl mea ois ollas aundare - des Aumt is heilig, Hian brauchsd dafia kaans!In der kakanischen Welt zählen Titel mehr als alles andere – das Amt ist heilig, Hirn brauchst du dafür keines!
- die SchönpeachtnSchönperchte
- das KuchldeitschKuchldeutsch
- die RaunochtRaunacht
- der BlechtuamBlechturm
- die SchiachpeachtnSchirchperchte