Wien Wirklich
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dasScheawal

Aussprache folgt

Grundwortschatz Wienerisch
  1. 1

    (wörtlich)„Scherbchen“ (Verkleinerungsform von „Scheabm“=„Scherbe“, vom mittelhochdeutschen „schirbe“=„Scherbe“)

  2. 2

    (allg.)„kleine Scherbe“, „Bruchstückchen“ (abgesplittertes Stück von Ton, Keramik oder Porzellan), „Fragment“, „Splitter“

  3. 3

    „Tonscherbe“, „Tonware“ (allgemein als „Scherben“ bezeichnet - ähnlich wie man heute salopp „Plastik“ für Plastikgegenstände sagt), „Tongefäß“ [pars-pro-toto-Verschiebung: das Material (Scherbe) steht für das Ganze (Gefäß)], Tontopf, Nachttopf, → Nochtscheabm

„Ollas, wos ma von meina Oidn bliibm is, san de Scheawaln von ian Hääfal, des ma zum Obschiid aum Schäädl ghaud hod!“

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