← Zurück zum RegisterGrundwortschatz Wienerisch
dasScheawal
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„Scherbchen“ (Verkleinerungsform von „Scheabm“=„Scherbe“, vom mittelhochdeutschen „schirbe“=„Scherbe“)
- 2
(allg.)„kleine Scherbe“, „Bruchstückchen“ (abgesplittertes Stück von Ton, Keramik oder Porzellan), „Fragment“, „Splitter“
- 3
„Tonscherbe“, „Tonware“ (allgemein als „Scherben“ bezeichnet - ähnlich wie man heute salopp „Plastik“ für Plastikgegenstände sagt), „Tongefäß“ [pars-pro-toto-Verschiebung: das Material (Scherbe) steht für das Ganze (Gefäß)], Tontopf, Nachttopf, → Nochtscheabm
„Ollas, wos ma von meina Oidn bliibm is, san de Scheawaln von ian Hääfal, des ma zum Obschiid aum Schäädl ghaud hod!“
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- der NochtscheabmNachtscherben
- Ollas, wos ma von meina Oidn bliibm is, san de Scheawaln von ian Hääfal, des ma zum Obschiid aum Schäädl ghaud hod!Alles, was mir von meiner Alten geblieben ist, sind die Scherben von ihrem Häferl, das sie mir zum Abschied über den Kopf gezogen hat!
- Schiabs Scheawal untas Bett, sunst kippsd das in da Nochd wiida um!Schieb das Scherbchen unters Bett, sonst kippst du es in der Nacht wieder um!
- gschdauchdgestaucht
- das SchdampalStamperl
- das OamutschkalArmutschkerl