← Zurück zum RegisterGrundwortschatz Wienerisch
derSchdrizzi
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„lieber Onkel“ (vom tschechischen „strýc“ = „Onkel“)
- 2
(allg., Grundbedeutung, positiv konnotiert)„charmanter Schlawiner“ (fescher, schlitzohriger, frecher Bursch mit Schmäh), „liebenswerter Strolch“, „hinterfotziger Charmeur“, „gefuchster Schmähführer“, „schlitzohriger Schwindler“
- 3
(negativ konnotiert)„Halbweltler“ (junger, meist schneidig auftretender Mann aus der Halbwelt), „zwielichtige Gestalt“, „windiger, unzuverlässiger Typ“, Kleinkrimineller, Gauner, Halunke
- 4
(Gaunerjergon)Zuhälter, „Unterwelt-Dandy“, Halbseidener, Strassler, Wickerl
„Da Gustl is a echta Weana Schdrizzi, wiara im Biachl schdeed - es Heemad offn, da Blick schneidig, und da Schmää rennd schnölla ois sei Hian!“
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- Da Gustl is a echta Weana Schdrizzi, wiara im Biachl schdeed - es Heemad offn, da Blick schneidig, und da Schmää rennd schnölla ois sei Hian!Der Gustl ist ein echter Wiener Strizzi, wie er im Büchl steht – das Hemd offen, der Blick schneidig, und der Schmäh rennt schneller als sein Hirn!
- Ea is a Schdrizzi von da oidn Schui - mid Goidkeedal, Lackschuach und aana eisanan Faust!Er ist ein Strizzi alter Schule – mit Goldkettchen, Lackschuhen und einer eisernen Faust!
- Si häd wissen miassn, dassa a Schdrizzi is - owa waunnsd valiabd bisd, schoids si s'Hian automatisch aus!Sie hätte wissen müssen, dass er ein Strizzi ist – aber wenn du verliebt bist, schaltet sich das Hirn automatisch aus!
- hintaruckshinterrucks
- untaranaundauntereinander
- LäschakLäschak, das/der