schdaagln
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„stageln“ (vom italienischen „staccare“=„loslösen, trennen, wegnehmen“)
- 2
(allg.)etwas stehlen, klauen, mitgehen lassen, → flaadan, flauchn, schdessn
- 3
(Jugendjargon)stangeln (Zur Erklärung: Die Ersetzung von „stageln“ durch „stangeln“ im Wienerischen ist ein klassisches Beispiel für Volksetymologie: Ein lautlich fremdes oder veraltetes Wort wird durch ein vertrauter klingendes, semantisch „plausibleres“ ersetzt – obwohl der Ursprung und die eigentliche Bedeutung nicht auf „Stange“ zurückgehen), „die Schule schwänzen“, „vom Unterricht unentschuldigt ferbleiben“, „blaumachen“, „den Unterricht sausen lassen“, → schuischdeazn, → schdiazn gee
„Eigentlich woit ma nuara Schdund schdaagln - owa daunn is a gaunza Toog draus wuan!“
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- die FlaadanFladern
- schdiazn geestürzen gehen
- schuischdeaznschulsterzen
- Eigentlich woit ma nuara Schdund schdaagln - owa daunn is a gaunza Toog draus wuan!Eigentlich wollten wir nur eine Stunde stageln - aber dann ist ein ganzer Tag draus geworden!
- Friara hoda ollawäu wos gschdaagld - heit schaamda si dafia!Früher hat er alleweil was gestagelt, heute schämt er sich dafür!
- eibrenndeingebrannt