Wien Wirklich
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Schaasroodl

Aussprache folgt

Schimpfen und Fluchen auf Wienerisch
  1. 1

    (wörtlich)„Furzrodel“ (Determinativkompositum aus Schas=„Furz“ und „Rodel“=„Schlitten“)

  2. 2

    (allg.)Reibschlitten, mechanisches Holzspielzeug mit Reibeffekt, kleiner Holzschlitten mit gewellten oder geriffelten Leisten an der Unterseite (wird mit einem Stock über die Rillen gerieben, entstehen durch Vibrationen hüpfende oder ruckelnde Bewegungen – als ob der Schlitten „von alleine“ tanzt)

  3. 3

    (metaphorisch für „rumpelndes, klapperndes, altes Weib)„alte Furzschleuder“ (die - wie eine schnarrende Reibtrommel „laute Furzgeräusche von sich gibt“- d.h. üble Nachrede betreibt, Gerüchte streut oder boshaft geschwätzig Lügen oder Unsinn verbreitet), „alte, ekelhafte Frauensperson“, „alte Giftspritze“, „altes Lästermaul“ (das bösartig leere Gerüchte verbreitet), „altes Tratschweib“, alte Schachtel, → Kloodackn, Grammel, Schasrodel, → Kläätzn, Pfnurren, Schasdacken

„Waassd, wos da Untaschiid zwischn aana Schaastrommä und aana Schaasrodl is? - Kaana, wäu iwaroi kummd da sööwe Schaas ausn Mäu!“

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