Wien Wirklich
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saandln

Aussprache folgt

Grundwortschatz Wienerisch
  1. 1

    (wörtlich)„am Sand sein“ (vom mittelhochdeutschen „sant“=„Sand“ bzw. „Ufer-/Straßensand“ - eigtl. „im Sand verkommen wie ein Sandler“ [als „Sandler“ bezeichnete man im 19. Jahrhundert Menschen, die auf Sandböden an Flussufern oder an Straßenrändern schliefen, keinen festen Wohnsitz hatten und oft als Tagelöhner, Bettler oder Wanderarme lebten. Der „Sand“ steht hier für „Boden/Erde“, „Schlafplatz im Freien“ und „Besitzlosigkeit“)

  2. 2

    (fig.)streunen, herumstrolchen, auf der Straße leben, obdachlos sein

  3. 3

    (fig.)„gammeln“, faulenzen, herumhängen, sich treiben lassen, nichts tun

„Waunnsd schdraunzschdaad bist, saandlsd von an Uat zum aundan!“

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