← Zurück zum RegisterGrundwortschatz Wienerisch
derSchdaumpa
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„Stamper“ (Nebenform von „Stumpen“, vom althochdeutschen „stumbal“=„verstümmelt“ bzw. „abgestutzt“)
- 2
(allg.)„Trinkgefäß ohne Fuß “ (kleines, meist zylindrisches Trinkgefäß ohne Fuß, das in der Regel zum Konsum von hochprozentigen alkoholischen Getränken), Schnapsglas, Likörglas, Stamperl
- 3
(dialektale Ableitung vom mhd. „stampfen“=„treten“ bzw. „heftig stoßen“)Rempler, Schlag, Stoß, Hieb
„Samma in da Kindakrippn, oda kriag I jetzt endlich an gscheidn Schdaumpa?“
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- Samma in da Kindakrippn, oda kriag I jetzt endlich an gscheidn Schdaumpa?Sind wir in der Kinderkrippe, oder krieg ich jetzt endlich 'nen g’scheiten Stamper?
- Schleich di, sunst faungsda glei an Schdaumpa ei!Schleich dich, sonst fängst du dir gleich einen Stamper ein!
- ooboschnabpaschen
- die MandolinMandoline
- die RotzglocknRotzglocke
- neemanaundanebeneinander