Wien Wirklich
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dasRoobmbraadl

Aussprache folgt

Grundwortschatz Wienerisch
  1. 1

    (wörtlich)„Rabenbraten“ (Determinativkompositum aus „Rabe“=„Kolkrabe“ und „Braten“=„Teufelsbraten“)

  2. 2

    (allg.)„schlimmes, ungezogenes Kind“ (das es verdient, von den Raben gefressen zu werden), „Teufelsbraten“, „Satansbraten“

  3. 3

    (in Bezug auf das weibliche Geschlecht)„Rabenaas“, „vorlautes Frauenzimmer“, „Göre“, „freche Kröte“, Luder

  4. 4

    (in Bezug auf das männliche Geschlecht)Bösewicht, „Höllenbraten“ (der Ausdruck beruht auf einem mittelalterlichen christlichen Glaubensbild, dem zufolge Raben Sünder dem Teufel zuführen, um sie in der Hölle zu braten), „Raabenaas“, Schurke, Schuft, → Haut, → Gfraassd

„Des klaane Roobmbraadl waass genau, wos vabootn is, und tuads trotzdem!“

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