← Zurück zum RegisterGrundwortschatz Wienerisch
dasRoobmbraadl
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„Rabenbraten“ (Determinativkompositum aus „Rabe“=„Kolkrabe“ und „Braten“=„Teufelsbraten“)
- 2
(allg.)„schlimmes, ungezogenes Kind“ (das es verdient, von den Raben gefressen zu werden), „Teufelsbraten“, „Satansbraten“
- 3
(in Bezug auf das weibliche Geschlecht)„Rabenaas“, „vorlautes Frauenzimmer“, „Göre“, „freche Kröte“, Luder
- 4
(in Bezug auf das männliche Geschlecht)Bösewicht, „Höllenbraten“ (der Ausdruck beruht auf einem mittelalterlichen christlichen Glaubensbild, dem zufolge Raben Sünder dem Teufel zuführen, um sie in der Hölle zu braten), „Raabenaas“, Schurke, Schuft, → Haut, → Gfraassd
„Des klaane Roobmbraadl waass genau, wos vabootn is, und tuads trotzdem!“
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- das GfraassdGfraßt
- die HautHaut
- Da Feiabootschn do is a wüüds Roobmbraadl - hod a Goschn wiara Scheinantiarl und nui Aunschdaund!Der Feuerpatschen da ist ein wildes Rabenbratl - hat 'ne Gosch'n wie ein Scheunentor und null Anstand!
- Des klaane Roobmbraadl waass genau, wos vabootn is, und tuads trotzdem!Das kleine Rabenbratl weiß genau, was verboten ist, und tut's trotzdem!
- So a Roobmbraadl - foisch bis ins Mark und aa noo schdoiz drauf!So ein Rabenbratl – falsch bis ins Mark und auch noch stolz drauf!
- blaunkblank