← Zurück zum RegisterWiener Wörter mit schillernder Geschichte
derFiaka
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„zweispännige Pferdekutsche“ (vom französischen „fiacre“=„Fiaker“, mit Betonung auf dem „i“, nach dem Pariser Hotel „Saint Fiacre“, wo im 17. Jahrhundert Zweispänner samt Kutscher vermietet wurden [benannt nach dem heiligen „Heiliger Fiacrius“=irischer Einsiedler, der im 7. Jahrhundert von Irland nach Frankreich segelte, um dort als Gärtner und Anachoret zu leben)
- 2
(allg.)Mietkutsche, Droschke (meist ein Zweispänner), „Kutschentaxi“
- 3
(in Bezug auf Personen)Kutscher, Droschkenkutscher, Fiakerfahrer
„Des Fräulein von Hohenberg hod si jedn Toog im Fiaka zua Oopa bringan lossn - imma zua sööbn Uazeit!“
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- Des Fräulein von Hohenberg hod si jedn Toog im Fiaka zua Oopa bringan lossn - imma zua sööbn Uazeit!Das Fräulein von Hohenberg hat sich jeden Tag im Fiaker zur Oper bringen lassen, immer zur selben Uhrzeit!
- A Wiina Fiaka brauchd ka Navi - dea kennd jedn Pflostaschdaa beim Vuanauman!Ein Wiener Fiaker braucht kein Navi - der kennt jeden Pflasterstein beim Vornamen!
- SaafnsiadaSeifensieder
- das KakanienKakanien
- die Fiaka-MilliFiaker-Milli
- die BrisuulBrisouille