derBeesalpark
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„Kleinstparkanlage“ (Minipark, der so klein ist, dass man ihn mit einem kleinen Besen zusammenkehren könnte)
- 2
(allg.)Innenhofgrünanlage (maximal einen Häuserblock groß, mit einigen wenigen, ungepflegten Bäumen und Büschen, die wie „Besen“ aussehen)
- 3
(hist.)Der Begriff „Beserlpark“ hatte ursprünglich nichts mit vernachlässigten Parks oder verkümmerten Pflanzen zu tun. Die erste Verwendung stammt von einem Park am Franz-Josefs-Kai, der 1860 errichtet wurde und laut Berichten als schöner Ort galt
- 4
Der Ausdruck „Beserl“ war ein scherzhafter Begriff für Dienstmädchen, wie in der Wiener Mundart verwendet. Im 19. Jahrhundert wurde „beseln“ mit „emsig hin und her trippeln“ verbunden, und „Beserl“ bezeichnete eine „leichtsinnige junge Frau“ oder eine Prostituierte
- 5
Josef Schrank, ein Wiener Polizeiarzt, erwähnte 1886, dass Prostituierte solche Parks nachts nutzten. Später übertrug man den Begriff auf kleine, vernachlässigte Parks, deren Sträucher an Besen erinnerten, wie Arthur Schnitzler in seiner Autobiografie beschrieb
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