← Zurück zum RegisterWiener Wörter mit schillernder Geschichte
derÖölara
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„Ölerer“ (vom mittelhochdeutschen „ölerer“=„Handwerker, der Seifen und Kerzen herstellt“)
- 2
(allg.)„Seifenkocher“, „Kerzenkocher“, Seifenhersteller, Kerzenhersteller, Safnsiada
- 3
(fig., abwertend)„schwerfälliger träger Mensch“ (in Anspielung darauf, dass der Arbeitsvorgang bei der Seifenherstellung öde und immer gleichbleibend ist und nicht viel Intelligenz erfordert), Langsamdenker, Nichtskönner, Wappler
„Da Öölara hod ausn oidn Fett und Knochnrestln gfroogde Keazn, Safn und Soibm gmochd - und dabei an Gschdaunkn produziad, den kaana so schnöö vagissd!“
Siehe auch: Mia geed a Öölara auf!
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- Da Öölara hod ausn oidn Fett und Knochnrestln gfroogde Keazn, Safn und Soibm gmochd - und dabei an Gschdaunkn produziad, den kaana so schnöö vagissd!Der Ölerer hat aus altem Fett und Knochenresten begehrte Kerzen, Seifen und Salben gemacht - und dabei einen Gestank produziert, den keiner so schnell vergisst!
- Mia geed a Öölara auf!Mir geht ein Ölerer auf!
- der KraxntroogaKraxentrager
- der FöödweewäFeldwebel
- der BrüljantngrundBrillantengrund
- die OimkraxnAlmkraxen