← Zurück zum RegisterGrundwortschatz Wienerisch
derZuschl2
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„Zuschel“ (vom mittelhochdeutschen „zuschen“=„flattern“)
- 2
(allg.)„zerlumptes Ding“, „struppige Person“, „zerrupftes Etwas“, „zotteriges Wesen“, „Lumpenbündel“, liederliche Person, Widerling, → Ungustl, → Gfraassd
- 3
(Gaunerjargon)Homosexueller, Schwuler, „Tunte“, Boochana, Ghaazda, Woama
„Aa waunnsd den Zuschl kampäsd und biaschdlsd, kriagst des Bääse ned aus eam ausse!“
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- das GfraassdGfraßt
- der UngustlUngustl
- Aa waunnsd den Zuschl kampäsd und biaschdlsd, kriagst des Bääse ned aus eam ausse!Auch wenn du diesen Zuschel kämmst und bürstet, kriegst du das Böse nicht aus ihm raus!
- Gib eam liawa ned de Haund - wäu sunst schmüüzd dea Zuschl weg wiara Schneemau im August!Gib ihm lieber nicht die Hand - weil sonst schmilzt dieser Zuschel weg wie ein Schneemann im August!
- der Rotz1Rotz
- kläschkoidkleschkalt