Weihestätte
Aussprache folgt
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(allg.)„Gedenkort im Landesgericht für Strafsachen Wien, der an die Opfer der nationalsozialistischen Justiz in Österreich erinnert“
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Während der Zeit des Nationalsozialismus von 1938 bis 1945 wurden im Wiener Landesgericht zahlreiche Menschen zum Tode verurteilt und hingerichtet. Diese Urteile wurden oft aus politischen Gründen oder aufgrund rassistischer und ideologischer Verfolgung gefällt. Das Landesgericht für Strafsachen Wien war einer der zentralen Orte, an dem die NS-Justiz ihre mörderischen Urteile vollstreckte
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Die Weihestätte wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs im Andenken an die Opfer errichtet. Sie befindet sich in jenem Bereich des Gerichts, wo früher die Hinrichtungsstätte war. Heute dient dieser Ort als Mahnmal und Gedenkstätte für die Opfer der nationalsozialistischen Justizverbrechen.