← Zurück zum RegisterGrundwortschatz Wienerisch
schupfn
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„werfen“ bzw. „stoßen“ (vom mittelhochdeutschen „schupfen“=„durch Werfen oder Stoßen weiterbewegen“)
- 2
(hist.)„schupfen“ (jemanden mit der Schupfe [Schandkorb] strafen), „der Ehrenstrafe unterziehen“, öffentlich brandmarken
- 3
(allg.)jemanden anschieben, anstoßen, schubsen, rempeln
- 4
etwas leicht werfen, auf kurze Distanz zuwerfen
- 5
(fig.)etwas erledigen, etwas deichseln, etwas erfolgreich abwickeln, zu Ende bringen
- 6
(fig.)jemanden verdrängen, ausbooten, durch List aus seiner Stellung hinausdrängen
„Noochn Bäckaschupfn hod da Varuatäute ois ‚gschupfd‘ goitn und woa seina büagalichn Eea beraubd!“
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- Des weama scho iagendwia schupfn!Das werden wir schon irgendwie schupfen!
- Noochn Bäckaschupfn hod da Varuatäute ois ‚gschupfd‘ goitn und woa seina büagalichn Eea beraubd!Nach dem Bäckerschupfen hat der Verurteilte als ‚geschupft‘ gegolten und war seiner bürgerlichen Ehre beraubt!
- Waunnst ned aufpassd, wiasd schnölla gschupfd ois glaubsd!Wenn du nicht aufpasst, wirst du schneller geschupft als du glaubst!
- I schupf di glei an Meeta viare, waunnst dein Oasch ned beweegsd!Ich schupf dich gleich einen Meter nach vorne, wenn du deinen Arsch nicht bewegst!
- In Haushoid schupfd mei Oide!Den Haushalt schupft meine Alte!
- die KroodKrot