← Zurück zum RegisterGrundwortschatz Wienerisch
Schmoizhääfn
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„Schmalzhäfen“ (Determinativkompositum aus Schmalz=„Fett“ und Häfen=„Topf“)
- 2
(allg.)Schmalztopf, Schmalzbottich, Schmalzfassl
- 3
(Musik, scherzhaft für)„Schmalzsänger“, „Schmalztröter“ (schmalzstimmiger Schlagerbarde), „Schnulzensänger“, „Herz-Schmerz-Sänger“, „Schlagerfuzzi“
- 4
(Gaunersprache)„Schmalzhäfen“ (was gaunersprachlich für „Schmalztopf“ steht, wobei Schmalz in diesem Zusammenhang „Gefängnisstrafe“ bedeutet), „Gefängnis“, „Zuchthaus“, „Knast“, Dschumpas, → Hääfn, → Bau, Schdaa
„In aana guadn Kuchl is da Schmoizhääfn imma voi!“
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- der BauBau
- HääfnHäfen, der“ (seltener auch „Häfen, das“) = 1. (wörtlich): „Topf“ (vom althochdeutschen „havan
- Da guade Otto dinst no drei Joa im Schmoizhääfn!Der gute Otto dünstet noch drei Jahre im Schmalzhäfen!
- Dea Schmoizhääfn singd ned, dea schmüüzd!Dieser Schmalzhäfen singt nicht, der schmilzt!
- In aana guadn Kuchl is da Schmoizhääfn imma voi!In einer guten Küche ist der Schmalzhäfen immer voll!
- das TrenzbaatalTrenzbarterl