← Zurück zum RegisterGrundwortschatz Wienerisch
schbruudln
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„sprudeln“ (vom mittelhochdeutschen „sprūden“ =„hervorquellen“ bzw. „lebhaft fließen“)
- 2
(allg., Küchenjargon)„aufsprudeln“, „quirlen“ (mit einem Quirl [Sprudler] verrühren), verquirlen, schaumig schlagen
- 3
(fig.)quellen, hervorsprudeln, sich ergießen
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- De Eia mit da Müüch kuaz schbruudln, bis ollas guad vamischt is!Die Eier mit der Milch kurz sprudeln, bis alles gut vermischt ist!
- Friara hods aus mein Brunzwimmal noo gschbruudld - jetzd trepfäds nua noo rinnsoimäässich!Früher hat es aus meinem Brunzwimmerl noch gesprudelt - jetzt tröpfelt's nur noch rinnsalmäßig!
- Loss deine Ideen endlich schbruudln, Oida, bevua ollas im Oasch vareckd!Lass deine Ideen endlich sprudeln, Alter, bevor alles im Arsch verreckt!
- UarliUrli, die/der
- der NoosnbuaraNasenbohrer
- der BraundweinBranntwein