← Zurück zum RegisterGrundwortschatz Wienerisch
dasReiwal1
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„Reiberl“ (Verkleinerungsform von „Reibe“, vom mittelhochdeutschen „rīben“=„reiben“)
- 2
(allg.)Küchenreibe, Raspel, Reibeisen
- 3
(Mechanikerjargon)Kolbenreiber, Kolbenfresser, Motorschaden
- 4
(scherzhaft für)kleine Abreibung, kleine Rangelei, kleines Handgemenge
„Nimms feine Reiwal fiad Limonischoin - sunst wiads z'bitta!“
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- Da Muarl hod a Reiwal ghobd - do hods in Koibm sauwa gfressn!Der Murl hat ein Reiberl g’habt - da hat's Kolben sauber g’fressen!
- Mia haum uns ned geschleegad, Hea Rood - des woa nuara klaans Reiwal!Wir haben uns nicht geschlägert, Herr Rat - das war nur ein kleines Reiberl!
- Nimms feine Reiwal fiad Limonischoin - sunst wiads z'bitta!Nimm das feine Reiberl für die Zitronenschale - sonst wird’s zu bitter!
- das RaandalRanderl
- eineschiameineschieben
- befleeglnbeflegeln