Reithoffer-Areal
Aussprache folgt
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(allg.)„ehemaliges Industrie- und Fabrikgelände im 15. Wiener Gemeindebezirk Rudolfsheim-Fünfhaus (zwischen Sechshauser Straße, Mariahilfer Straße und Reithofferpark), das heute als städtisches Entwicklungsgebiet mit sozialen, kulturellen und wohnbaulichen Funktionen genutzt wird“. Es ist nach der traditionsreichen Fabrik Reithoffer benannt, die hier im 19. und 20. Jahrhundert eine zentrale Rolle in der Wiener Industrialisierung spielte
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Die Reithoffer-Fabrik (ehemals Vereinigte Wiener Gummiwaaren-Fabriken) wurde im 19. Jahrhundert durch die Unternehmerfamilie Reithoffer gegründet und war einst eine der ersten großen Gummiwarenfabriken Europas. Sie war bedeutend für die Industriegeschichte Wiens und den Arbeiterbezirk Fünfhaus, bis sie in den 1970er/80er Jahren stillgelegt wurde und in einen Dornröschenschlaf verfiel
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Ab den 1990er-Jahren wurde dann eine Initiative zur sozialen und kulturellen Wiederbelebung des Areals gestartet, deren Ziel einserseits der Erhalt einiger Industriebauten (z. B. Klinkerfassaden) im Sinne des „Industrie-Denkmalschutzes“ und andererseits die Einbindung in das städtische Stadterneuerungsprogramm waren
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Heute ist das Areal geprägt durch den Reithofferpark (öffentlicher Park inmitten des Areals mit Sportflächen, Kinderspielplätzen und Erholungszonen, was als Symbol für die „Zurückeroberung“ von Industrieflächen durch die Bevölkerung gilt), ein Schulzentrum mit Mittelschulen und Berufsausbildungseinrichtungen, Ausstellungsflächen und Räume für Kinstschaffende, sowie Kleingewerbe & Initiativen für lokale Nahversorgung.
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