← Zurück zum RegisterGrundwortschatz Wienerisch
reibm
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„reiben“ (vom mittelhochdeutschen „rīben“=„reiben“ bzw. „scheuern“)
- 2
(allg.)schrubben, scheuern, rubbeln, wischen, abreiben, ausreiben
- 3
(fig.)jemandem etwas reichen, weiterreichen, zureichen, übergeben, herausrücken
- 4
jemandem etwas borgen, leihen, „pumpen“
- 5
jemanden ohrfeigen, abwatschen
- 6
(Küchenjargon)feinreiben, reißen (Kren, etc.), raspeln, hobeln, raffeln
- 7
(reflexiv)„sich reiben“, „sich vom Acker machen“, si vazupfn, si iwad Heisa haun
„Olle reibm si de Händ - owa ned wäus a Marii gibd, sondan wäus so koid is!“
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- Gee, reib di!Geh, reib dich!
- In Gree muassd frisch reibm, sunst hoda kaa Schäafe!Den Kren musst du frisch reiben, sonst hat er keine Schärfe!
- Olle reibm si de Händ - owa ned wäus a Marii gibd, sondan wäus so koid is!Alle reiben sich die Hände - aber nicht weil's 'ne Marie gibt, sondern weil's so kalt ist!
- Reib ma an Fuffi - kriagsd eam muang ää wiida zruck!Reib mir einen Fuffi - kriegst ihn morgen eh wieder zurück!
- Reib man Feidl aus da Toschna!Reib' mir den Feitel aus der Tasche!
- wem aane reibmjemandem eine reiben