← Zurück zum RegisterGrundwortschatz Wienerisch
dieRaatschn
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„Ratsche“ (vom mittelhochdeutschen „ratschen“=„schnarren“)
- 2
(allg.)„Schnarre“ (selbstklingendes Holzinstrument, das durch Drehen oder Schütteln ein lautes klapperndes Geräusch erzeugt), Osterratsche, Karfreitagsratsche
- 3
(fig., in Bezug auf Personen)Tratsche, Tratschweib, Tratschziege, Klatschtante, Klatschmaul, Schnoodan, Tritschn, Ratschkaatl
- 4
(Gaunersprache)Maschinenpistole, Nähmaschine, → Ratata, → Barassera, → Pampam, Mandoline, Spradern, Spritzn
„In da Karwochn schweing de Glockn, und de Raatschn iwanimmd eanan Dienst!“
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- die BarasseraBarassera
- die PampamPampam
- die RatataRatata
- Dea Oasch kummd mit ana Raatschn untan Mauntl - des is nimma lustig!Der Arsch kommt mit einer Ratschen unter'm Mantel - das ist nicht mehr lustig!
- In da Karwochn schweing de Glockn, und de Raatschn iwanimmd eanan Dienst!In der Karwoche schweigen die Glocken, und die Ratsche übernimmt ihren Dienst!
- Kaum passiad wos, hängd de Raatschn aa schoo aum Hallofoon!Kaum passiert was, hängt die Ratsche auch schon am Hallofon!