derRaadla
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„Radler“ (kurz für „Radfahrer“ - abgeleitet von „radeln“: Das Verb entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als sich das Fahrrad im Alltag durchsetzte, und löste das sperrige ältere Wort velozipedieren ab. Es handelt sich um eine Neubildung zum Substantiv Fahrrad. Sprachlich knüpft der Ausdruck vermutlich an das bairische radeln [„sich im Kreis drehen“] an und zugleich an das in der Wiener Umgangssprache verbreitete herumradeln, das ironisch für zielloses oder vergebliches Umherfahren stand)
- 2
(allg.)Fahrradfahrer, Pedalritter, Radfahrer, Biker
- 3
(Gastronomie)„Biermischgetränk“, „Erfrischungsgetränk aus Bier und Limonade“ (der Begriff „Radler“ stammt aus dem Deutschen und bedeutet wörtlich „Radfahrer“. Das Getränk soll in den 1920er Jahren in Bayern entstanden sein, als Gastwirte ein erfrischendes und leichtes Getränk für Radfahrer suchten, die oft durstig in ihren Biergärten einkehrten)
- 4
(hist.)Eine beliebte Legende besagt, dass der bayerische Wirt Franz Xaver Kugler das Getränk erfunden hat, als er eine größere Gruppe Radfahrer bewirten musste und sein Bierbestand knapp wurde. Um sicherzustellen, dass das Bier für alle reichte, mischte er es mit Zitronenlimonade, und so entstand der Radler.
„Mit Hööm, Brüün und Karbonrauman füül I mi ois Raadla wiara Profi!“
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- Heit bleib I beim Raadla - I wüü jo muang no wissen, wiar I haass!Heut bleib ich beim Radler - ich will ja morgen noch wissen, wie ich heiße!
- Mit Hööm, Brüün und Karbonrauman füül I mi ois Raadla wiara Profi!Mit Helm, Brille und Carbonrahmen fühl' ich mich als Radler wie ein Profi!
- das SoizaumtSalzamt
- der GnäädichstaGnädigster
- der HoofnoaHofnarr
- der KraxntroogaKraxentrager