Otto-Wagna-Villa
Aussprache folgt
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(allg.)„Otto Wagner Villa I“ und „Otto Wagner Villa II“
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Der Begriff „Otto-Wagner-Villa“ bezeichnet zwei architektonisch und historisch bedeutende Villen in Wien, die vom weltberühmten österreichischen Architekten Otto Wagner (1841–1918) entworfen wurden. Beide Villen stehen in enger Verbindung zu Wagners Lebenswerk und gelten als wichtige Beispiele des Übergangs vom Historismus zum Jugendstil
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Otto-Wagner-Villa I (1888) – heute: Ernst-Fuchs-Villa, Hüttelbergstraße 26, 1140 Wien Bezirk → Penzing, Bauzeit: 1886–1888, Stil: Späthistorismus mit frühen Jugendstilelementen, Zweck: als Privatvilla Otto Wagners entworfen und genutzt. Besonderheiten: Später vom Künstler Ernst Fuchs erworben (1972), heute: Ernst Fuchs Museum, wurde von Fuchs im Stil des Phantastischen Realismus umgestaltet. Diese Villa wird umgangssprachlich oft als „die Otto-Wagner-Villa“ bezeichnet, da sie die erste war, die er für sich selbst plante
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Otto-Wagner-Villa II: (1912–1913), Döblergasse 4, 1140 Wien (ebenfalls in → Penzing), Bauzeit: 1912–1913, Stil: Spätjugendstil mit rationalistischen Elementen, Zweck: zweite Privatresidenz Wagners im Alter, nach dem Tod seiner Frau, Besonderheiten: deutlich reduzierter und moderner als die erste Villa, zeigt Wagners spätes architektonisches Denken, heute in Privatbesitz (daher nicht öffentlich zugänglich)
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Architektonisch sind beide Villen Meilensteine der Wiener Moderne und des Jugendstils, kulturell spiegeln sie die Lebensphasen Otto Wagners wider, und historisch belegen sie den Übergang von der Prunkarchitektur zu funktionaler Moderne.
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