← Zurück zum RegisterWiener Würstelstandjargon
dieOpfawuascht
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„Opferwurst“ (Determinativkompositum aus „Opfer“=„Opfergabe“ und „Wurst“=„Brühwurst“)
- 2
(Kulinarik)„Opferwurst“ (Wurst, die man „opfert“, indem man sie zur Herstellung von Fond zerkleinert in Wasser mitkocht), „Opferwurstbeigabe“
- 3
(Würstelstandjargon)„Einlegewurst“ (zur Wasseraromatisierung verwendete Wurst), „Aromawurst“ (mitgekochte Wurst zur Geschmacksstabilisierung), „geopferte Wurst“ (= Wurst, die zur Vorbereitung des Wassers, in dem weitere Würste erhitzt werden sollen, „geopfert“ [d.h. zerkleinert und in ebendiesem Wasser mitgekocht] wird)
„Wea glaubd, ma kaunn oone Opfawuaschd an gscheidn Foond kochn, dea glaubd woascheinlich aa, dass Wossa nooch Fleisch schmeckd!“
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- Des Wossa is noo faad - do muass easchd a Opfawuaschd eine!Das Wasser ist noch fad - da muss erst eine Opferwurst rein!
- Wea glaubd, ma kaunn oone Opfawuaschd an gscheidn Foond kochn, dea glaubd woascheinlich aa, dass Wossa nooch Fleisch schmeckd!Wer glaubt, man könne ohne Opferwurst einen anständigen Fond kochen, glaubt wahrscheinlich auch, dass Wasser nach Fleisch schmeckt!
- die WiaschdlbuudnWürstelbude
- der BlechwecknBlechwecken
- die DoppägsööchdeDoppelgeselchte
- das BuanheidlBurenhäutel