← Zurück zum RegisterGrundwortschatz Wienerisch
dasNockal
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„Teigknödelchen“ bzw. (Deutschland): „Teigklößchen“ (Teigware in kleiner rundlicher Form, vom italienischen „gnocco“=Knödel“)
- 2
(Gastronomie)kleines Knödel, Wasserspatz, (Deutschland): kleiner Kloß, „Klößchen“ (aus Mehl, Grieß, Erdäpfel, etc., als Suppeneinlage oder Beilage), Grießnockerl, Eiernockerl
- 3
(fig., scherzhaft für)dickliche, einfältige Person, (meist in Bezug auf das weibliche Geschlecht verwendet): dummes, junges Mädchen, plumpes Pummelchen, Trutscherl, Pfludern, Gansl
„De Griassmass wiad mid zwaa Leffän zu Nockaln gschdochn!“
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- De Griassmass wiad mid zwaa Leffän zu Nockaln gschdochn!Die Grießmasse wird mit zwei Löffeln zu Nockerln gestochen!
- Si is a richtigs Nockal - liab, owa ned grod gscheid!Sie ist ein richtiges Nockerl – lieb, aber nicht gerade gescheit!
- Wäula ned nua blaad, sondan a blääd is, soong olle ‚Nockal‘ zu eam!Weil er nicht nur blad, sondern auch blöd ist, sagen alle ‚Nockerl‘ zu ihm!
- noochzipfnnachzipfen
- der KropfnKrapfen
- der HausbootschnHauspatschen