← Zurück zum RegisterGrundwortschatz Wienerisch
derKlachl
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„Klachel“ (vom mittelhochdeutschen „kleckel“=„Glockenschwengel“)
- 2
(hist.)Glockenschwengel, Glockenschlägel, Klöppel, Schwengel
- 3
(von Personen)großgewachsener, grobschlächtiger Kerl, Prügel, Kasten, Ast, Pflock, → Restl, Bröckerl
- 4
(scherzhaft für)„Schleimklumpen“, „dickflüssige Spucke“, „schleimiger Auswurf“, „zäher Schleimklumpen“, Greana, → Gschbiazlad, → Schlatzka
- 5
(Fleischerjargon)„Schweinshaxe“, Schweineklaue, Saukläwel
- 6
(sexuell, scherzhaft für)„Schwengel“, Penis, Zumpferl, Schwanzerl, Brunzwimmerl, Futraspel
„Da Botzn Klachl von da Pummarin soagd fia ian tiafn Klaung, dea zu Neijoa weid iwad Schdodt hinaus heaboa is!“
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- das GschbiazladGspürzlert
- das RestlRestl
- der SchlatzkaSchlatzker
- A Klachlsuppn wiad aus laungsaum kochte Klachln gmochd und daunn leichd bundn!Die Klachelsuppe wird aus langsam gekochten Klacheln gemacht und dann leicht gebunden!
- Da Botzn Klachl von da Pummarin soagd fia ian tiafn Klaung, dea zu Neijoa weid iwad Schdodt hinaus heaboa is!Der Klachel der Pummerin sorgt für ihren tiefen Klang, der zu Neujahr weit über die Stadt hinaus hörbar ist!
- Waunn I mein Klachl schwing, is Aufmeaksaumkeid garantiad!Wenn ich meinen Klachel schwinge, ist Aufmerksamkeit garantiert!