derGuaknhaundl
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„Gurkenhandel“ (Determinativkompositum aus „Gurken“=„Gewürzgurken“ und „Handel“=„Einzelhandel“)
- 2
(allg.)„Kauf und Verkauf von sauren Gurken“, „Einzelhandel mit Sauergemüse“, „Gurkenstand“ (Bezug: Bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts gab es in Wien kleine Verkaufsstände – sogenannte „Gurkenstandeln“ , an denen essigsauer eingelegte Gurkerln und anderes saures Gemüse angeboten wurden: Salzgurken, Pfefferoni, Mixed Pickles, Sauerkraut, Silberzwiebel etc. Diese Standeln waren keine Würstelstände, sondern eigene kleine Kioske – oft in Parks oder an Uferpromenaden, wie z. B. an der unteren Alten Donau)
- 3
(fig.)„Gurkenhandel“, „ewiges Herumgefeilsche“, „Pfennigfuchserei“, „Geschachere“
„Aum Uufa da Oidn Donau hod friara da Guaknhaundl in klaane Hoizhittn so richtig floariad!“
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- Aum Uufa da Oidn Donau hod friara da Guaknhaundl in klaane Hoizhittn so richtig floariad!Am Ufer der Alten Donau hat früher der Gurkenhandel in kleinen Holzhütten so richtig floriert!
- Do head si da Guaknhaundl auf!Da hört sich der Gurkenhandel auf!
- gfeanzdgefänzt
- der HiaflaHiefler
- das MentschalMentscherl
- umiumi