dasDreschal2
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„Drescherchen“ (Verkleinerungsform von Drescher, vom mittelhochdeutschen „drëschen“=„schlagen“)
- 2
(hist.)„Arbeitshaus“ (= Zucht- und Werkhaus, in dem verurteilte Straftäter, Bettler und Vagabunden [vor allem im 18. und 19. Jahrhundert] über Anordnung des Gerichts Zwangsarbeitsdienste verrichten mussten, um - wie es offiziell hieß - nach Verbüßung ihrer Strafe „in Arbeit gebracht werden zu können“), „Zwangsarbeitsanstalt“, „Zucht- und Werkhaus“
- 3
(sexuell)„der Passive“, „Bottom“ (passiver Partner in einer homosexuellen Beziehung), „Tunte“ (Homosexueller mit femininem Gebaren), „Arschparker“, „Kissenbeißer“, Polsterbeißer
- 4
(Gaunersprache)Sexsklave, sexuell hörige und devote Person, Masochist
„De Hää hod eam ins Dreschal gschdeckd - weng Vagabundian und Rumlungan, soongs zumindast!“
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- A Dreschal is a Sexsklave, dea dafia zoid, dassa ghaud wiad!Ein Drescherl ist ein Sexsklave, der dafür zahlt, dass er gehaut wird!
- A Dreschal is aana, dea gibd, indem a si hiigibd - oda auf guad Deitsch: da Poistabeissa, dea untn liigd!Ein Drescherl ist einer, der gibt, indem er sich hingibgt - oder auf gut Deutsch: der Polsterbeißer, der unten liegt!
- De Hää hod eam ins Dreschal gschdeckd - weng Vagabundian und Rumlungan, soongs zumindast!Die Höh hat ihn ins Drescherl gesteckt – wegen Vagabundierens und Rumlungerns, sagen sie zumindest!
- hintnhinten
- der BiafüüzBierfilz
- untarischuntarisch