← Zurück zum RegisterGrundwortschatz Wienerisch
dieBrunzbixn
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„angepinkelter Nachttopf“ (Determinativkompositum aus „brunzen“=„pinkeln“ und „Büchse“=„+C1171Topf“)
- 2
(hist.)„Pinkeltopf“, „Pinkelvase“, → Nochtscheabm, (Deutschland): „Pisspott“
- 3
(sexuell, scherzhaft für)weibliches Genital, Scheide, Vagina, Votze, Möse, Muschi, → Fut, Schwanzfutteral, Kleschn, Zwetschkn, Baunzerl, Tschurimuri, → Brunzbuttn
- 4
(abwertend für)liederliches Weib, Weibsbild, Frauenzimmer, Schlampe, Grammel, Schabracken
„A Brunzbixn hod friara zua Grundausschdottung in jeeda Kaumma ghead!“
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- die BrunzbuttnBrunzbutten
- FutFut, die/das
- der NochtscheabmNachtscherben
- A Brunzbixn hod friara zua Grundausschdottung in jeeda Kaumma ghead!Eine Brunzbüchse hat früher zur Grundausstattung in jeder Kammer gehört!
- De Brunzbixn däd I ned amoi mit da Beisszaungan aufossn!Diese Brunzbüchse würde ich nicht einmal mit der Beißzange anfassen!
- Dea schleckd aungeblich a jeede Brunzbixn mit Inbrunst!Der schleckt angeblich jede Brunzbüchse mit Inbrunst!