derBeidl
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„Beutel“ (vom mittelhochdeutschen „biutel“=„Beutel“)
- 2
(allg.)Beutel, Sack, Tasche (Geldbeutel, Plastikbeutel, Jutebeutel, Kulturbeutel, Sportbeutel, Staubsaugerbeutel, Teebeutel, etc.)
- 3
(scherzhaft, Kurzform für)„Hodensack“, männliches Glied, Penis, Schwanz, Pimmel, Gurken, Zumpf, Schwengel
- 4
(fig., in Bezug auf Personen)Volltrottel, Vollpfosten, Wichser, Versager, Schüttler, Schwindlicha, Weh
- 5
(pejorativ)hundsgemeiner Typ, Mistkerl, mieser Hund, Drecksack, Bastard, Lump, Gauner, falsche Haut, foischa Fuffzga, Gfraaßtsackl, → Heisl, Püücha, → Kräätzn, Flohbeidl
- 6
(von „Beitel“=„Holzbearbeitungswerkzeug“, abgeleitet vom mittelhochdeutschen „beitel“=„Beil“ bzw. „Meißel“)Tischlerwerkzeug, Zimmermannsbeil, „Meißel mit Stiel“
„Da Jutebeidl is de Yoga-Version vom Rucksock!“
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- das HeislHäusel
- die KräätznKrätzen
- A echta Beidl - tuad freindlich und haut da von hint des Hackl ins Kreiz!Ein echter Sack - tut freundlich und haut dir von hinten die Hacke ins Kreuz!
- Da Jutebeidl is de Yoga-Version vom Rucksock!Der Jutebeutel ist die Yoga-Version vom Rucksack!
- Frogst den Beidl wos, kummd nix aussa Ausreedn!Fragst du den Sack was, kommt nichts außer Ausreden!
- In Beidl imma schee baumln lossn - des is Lebenskunst!Den Beutel immer schön baumeln lassen - das ist Lebenskunst!