← Zurück zum RegisterGrundwortschatz Wienerisch
aubumpan
Aussprache folgt
- 1
(wörtlich)„laut und stark anstoßen“ (von pumpern = lautmalerisches Wort, welches das Aufschlagen auf einer harten Oberfläche imitiert)
- 2
(allg.)„laut und stark gegen etwas stoßen“, „anremplen“, „anstoßen“, „dagegenkrachen“, „dagegenprallen“, „touchieren“, anbempern
- 3
(fig.)angeben, prahlen, protzen, „dick auftragen“
- 4
(Gaunerjargon)„Krawall anzetteln“, „stänkern“, „Unruhe stiften“, „Radau schlagen“, „die große Klappe raushängen lassen“
- 5
(scherzhaft für)„jemanden ungewollt schwängern“, „anstechen“, anpempern, anbumsen, aubläädan
„Heast, Schwindlicha, bist iagendwo aubumpad?“
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- Aubumpan deafsd bei mia ned - sunst bist Geschichte!Anpumpern darfst bei mir nicht - sonst bist du Geschichte!
- Da Wiat hod de Köönarin aubumpad - und seitdem is do nix mea wias amoi woa!Der Wirt hat die Kellnerin angepumpert - und seitdem ist da nichts mehr, wie's einmal war!
- Heast, Schwindlicha, bist iagendwo aubumpad?Hör mal, Schwindlicher, bist du irgendwo angepumpert?
- Und waunn a sei Kraxn noo zeenmoi aufmotzd - aubumpan kaunnst mit dea ned!Und wenn er seine Kraxen noch zehnmal aufmotzt - anpumpern kannst mit der nicht!
- die GschaamGscham
- zoodlnzotteln